Wie lassen sich Glasoberflächen gestalten und zugleich funktionale Beschichtungen präzise bearbeiten – ohne zusätzliche Materialien? Die LSP-A kombiniert zwei Laserprozesse in einer Anlage und eröffnet neue Möglichkeiten von Vogelschutz bis Hightech-Verglasung.
Wie funktioniert die Kombination aus Gravieren und Entschichten?
Die LSP-A vereint zwei unterschiedliche Laserstrahlquellen in einem System und schafft damit eine flexible Lösung für die Glasbearbeitung.
Der Ansatz: Oberflächenstrukturierung und selektives Entfernen von Beschichtungen erfolgen in einem durchgängigen Prozess – ohne Additive oder Verbrauchsmaterialien.


CO₂-Laser für Struktur und Sichtbarkeit
Der erste Prozess basiert auf einem CO₂-Laser, der direkt auf die Glasoberfläche wirkt. Durch minimalen Materialabtrag entstehen je nach Einstellung matte oder gravierte Strukturen mit klar erkennbaren Kontrasten.
Typische Anwendungen:
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Vogelschutzglas: Punktförmige Strukturen im definierten Raster machen Glasflächen für Vögel sichtbar und reduzieren Kollisionen
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Dekoratives Glas: Logos, Schriftzüge oder Motive lassen sich direkt ins Glas einbringen
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Rutschhemmende Oberflächen: Dichte Strukturen ermöglichen geprüfte Rutschhemmung (z. B. R9 und R10)

NIR-Laser für präzises Entfernen von Beschichtungen
WAS ZEICHNET DIE LSP-A IM EINSATZ AUS?
Die zweite Laserquelle – ein Nahinfrarot-Laser (NIR) – dient dem selektiven Entfernen funktionaler Beschichtungen, ohne das Glas selbst zu beeinflussen.
Das eröffnet Möglichkeiten, die mit mechanischen Verfahren nur schwer realisierbar sind:
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Feinste Strukturen: Gitter mit wenigen 20 µm Breite
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Funktionserhalt: Da nur ein kleiner Teil der Beschichtung entfernt wird, bleibt deren Wirkung bestehen
Neue Anwendungen:
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Durchlässigkeit für Mobilfunkstrahlung
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Vorbereitung für Heizgläser
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Präzise Spiegelentschichtung ohne Mattierung des Glases

WAS ZEICHNET DIE LSP-A IM EINSATZ AUS?
Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Kombination beider Prozesse in einem System – ergänzt durch hohe Effizienz und Flexibilität.
Highlights im Überblick:
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Kombination aus Gravieren und Entschichten in einer Anlage
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Bearbeitung ohne Additive oder Verbrauchsmaterialien
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Hohe Produktivität, z. B. bis zu 55–60 m²/h bei Vogelschutzglas
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Zwei simultan arbeitende CO₂-Laser für parallele Bearbeitung
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Flexible Integration – vor oder nach dem Härten möglich
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Einsatz als Einzelmaschine oder vollautomatisch in Linien (z. B. als Bypass)
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Laserschutzklasse 1 – keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen erforderlich
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Energieeffiziente Auslegung
Durch diese Eigenschaften lässt sich die LSP-A in unterschiedlichen Produktionsumgebungen einsetzen – vom Fassadenbau bis zu Interieur-Anwendungen wie Designglas oder funktionalen Spiegeln.
Verfügbarkeit und weitere Informationen
Vom 20.–23. Oktober 2026 können Sie die LSP-A live auf dem LiSEC Stand, Halle 17 / A64 in Düsseldorf sehen.
Die LSP-A ist flexibel in bestehende Produktionslinien integrierbar oder als Stand-alone-Lösung einsetzbar.
Weitere Informationen sowie persönliche Beratung: 👉 https://www.lisec.com/de/ueber-lisec/kontakt
Fazit
Die Kombination aus zwei Laserprozessen in einer Anlage erweitert die Möglichkeiten der Glasbearbeitung deutlich. Die LSP-A ermöglicht sowohl funktionale als auch gestalterische Anwendungen – effizient, flexibel und ohne zusätzliche Materialien.

