Warum Y‑ und Randbrechen oft zum Engpass wird
Genau hier setzt die neue, zum Patent angemeldete BSY‑A an. Sie ermöglicht das automatische Aufbrechen von Rand‑ und Y‑Brüchen bis zu einer Scheibenlänge von 6 Metern – ohne zusätzlichen Platzbedarf in der Breite. Damit lassen sich diese Prozesse kompakt, effizient und mit gleichbleibend hoher Kantenqualität in bestehende oder neue Zuschnittlinien integrieren.
So funktioniert die BSY
Die BSY ist eine modular aufgebaute, automatische Brechanlage für Y‑ und Randbrüche. Herzstück ist ein zum Patent angemeldetes Anlagenkonzept mit mehreren Brechmodulen, die sich abhängig von der Scheibengröße automatisch koppeln.
-
Für kleinere Scheiben bis 2 m arbeitet die Anlage mit einem Modul.
-
Ab einer Scheibenlänge von zwei Metern koppelt sich das zweite Modul automatisch dazu - es können Scheiben bis 4 m oder 6 m verarbeitet werden
-
Die Brechleisten koppeln sich auf die erforderliche Länge – bis zu vier oder sechs Meter je nach Modulkonfiguration.
Dank dieses Prinzips können Glasscheiben bis 6 × 3,3 m verarbeitet werden – ohne Drehstation, ohne 90° Abförderer, gerade und platzsparend.
Ein weiteres zentrales Merkmal: Alle brechprozessrelevanten Bewegungen werden vollelektronisch über Servoantriebe ausgeführt. Pneumatik gehört der Vergangenheit an. Dadurch lassen sich Brechkraft, Dynamik und Positionen rezeptbasiert exakt an Glasdicke und -format anpassen.
Technische Highlights auf einen Blick
Weniger Platz, weniger Komplexität
Automatisches Y‑ und Randbrechen erfolgt in gerader Linie – ohne Drehstation. Das spart bis zu 20 % Hallenfläche und vereinfacht den Linienaufbau.
Hohe Leistung bei maximaler Flexibilität
Mit Zykluszeiten unter 12 Sekunden, modularen Anlagenlängen und einem Glasdickenbereich von 2 bis 12 mm passt sich die BSY flexibel an unterschiedliche Produktionsanforderungen an.
Konstante Qualität im Brechprozess
Zwei unabhängig bewegliche Brechleisten, segmentierter Quertransport und das vollelektronische Dreipunkt‑Brechkonzept sorgen für reproduzierbare Bruchergebnisse – unabhängig von Glasdicke und Format. Gleichzeitig sinken Schleifzugaben und Werkzeugkosten.
Ideal für Neubau und Nachrüstung
Die BSY lässt sich sowohl in neue Zuschnittlinien integrieren als auch in bestehende Anlagen nachrüsten. Welche Variante technisch sinnvoll ist, hängt von der vorhandenen Linienkonfiguration ab – eine projektspezifische Planung schafft hier Klarheit.
Video: Die BSY in Aktion
Im Video sind die zentralen Funktionen der BSY gut zu erkennen – vom modularen Aufbau über die gekoppelten Brechleisten bis zu den automatisch verstellbaren Randbrechern. Besonders sichtbar ist das Dreipunkt‑Brechkonzept, das für gleichmäßige und saubere Bruchergebnisse sorgt.
Fazit

